KONZEPT

Die WiSo hat als Antwort auf die Corona-Krise in enger Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) das Konzept WiSo-Virtuell2020 entwickelt. WiSo-Virtuell gewährleistet ein Studium in dieser schwierigen Zeit, auch wenn dazu gewohnte Wege verlassen werden müssen. Gleichzeitig besteht darin eine große Chance, neue Möglichkeiten auszuprobieren, Kompetenzen weiterzuentwickeln und neue Kompetenzen aufzubauen. Unser Konzept besteht aus drei Säulen:

Säule I: Studium sichern

Wir stellen auch in der Krise das Studium und die in Zusammenhang stehenden Aufgaben und Aktivitäten sicher.

  • Studienerfolg ermöglichen

In allen Bachelor- und Masterstudiengängen der WiSo wird das Studium trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Krise fortgesetzt werden können. Die WiSo sieht sich, wie die gesamte FAU, verpflichtet, einen Beitrag zum flatten-the-curve zu leisten. Gleichzeitig wird sie den Studierenden weiterhin ein erfolgreiches Studium gewährleisten.

  • Studentisch engagieren

Die Corona-Situation hat auch Auswirkungen auf die Gestaltung des studentischen Lebens und auf die Gestaltung des Engagements in einer studentischen Initiative. Besonders im Sommersemester, z. B. bei der Organisation der Hochschulwahl, engagieren sich viele Studierende ehrenamtlich. Die WiSo unterstützt die Studierenden bei der Organisation ihrer virtuellen Aktivitäten.

  • Information und Beratung bieten

Auch die Service-Einrichtunge der WiSo leisten in der aktuellen Situation ihren Beitrag, um die Studierenden durch virtuelle Angebote bei deren Anliegen, z.B. zur Gestaltung eines Auslandsaufenthalts oder bei der Vorbereitung auf den Berufseinstieg zu unterstützen.

Säule II: Chancen der Transformation nutzen

Die Krise ist nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance.

    • Agiles Mindset stärken

Alle Mitglieder der WiSo, Studierende, Mitarbeitende, Professorinnen und Professoren reagieren schnell und sind flexibel. Wir entwickeln damit eine Geisteshaltung weiter, die notwendig ist, die zunehmend komplexe Welt des VUCA in Wirtschaft und Gesellschaft zu bewältigen.

    • Selbstlernen fördern

Die neue Situation beansprucht die Selbstlernkompetenzen der Studierenden in neuer Weise. Die WiSo unterstützt ihre Studierenden dabei. Wir alle entwickeln damit eine Fähigkeit, die im Zeitalter schnell veraltenden Wissens notwendig ist. Wir bauen damit unsere Innovations- und Fehlerkultur aus.

    • Digitalkompetenz ausbauen

Die WiSo nutzt den Digitalisierungsschub, um die Digitalkompetenzen der Studierenden und der Lehrenden weiter zu entwickeln. Für die Studierenden sind dazu auch Selbstlernangebote vorgesehen.

    • Fachlich ehrenamtlich engagieren

Die WiSo stärkt die Verbindungen von gesellschaftlichem Engagement in der Corona-Krise mit fachlichem Lernen. Im Service Learning (Lernen durch Engagement, kurz LdE) leisten die Studierenden zusammen mit einem Partner der Zivilgesellschaft, aus den Kommunen oder lokalen KMUs einen Service und vertiefen sich fachlich.

Säule III: Veränderungen systematisch gestalten

Wir überlassen die Transformation nicht einer zufälligen Entwicklung, sondern treiben sie systematisch voran.

    • Vielfalt in der digitalen Lehre stärken

One-size-fits-all mag bei Stretchjeans funktionieren. Universitäre Lehre ist jedoch differenziert und verlangt individuelle E-Learning-Konzepte. Digitale Lehre nach immer dem gleichen Konzept ist für die Studierenden langweilig. Wir nutzen daher die vielfältigen Möglichkeiten im E-Learning.

    • E-Learning systematisch weiterentwickeln

Wir hatten auch schon vor der Corana-Krise ein gut ausgebautes E-Learning-Angebot, auf das wir jetzt in der Krise aufbauen konnten. Die Weiterentwicklung des E-Learnings wird von den Lehrenden getragen. Als Community of Practice unterstützen sich die Lehrenden gegenseitig. Sie werden dabei  durch das Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) und das Institut für Lern-Innovation (ILI) unterstützt. Die Entwicklungsaktivitäten werden durch den E-Learning-Koordinator (ELK) der WiSo abgestimmt.

    • Unser Qualitätsmanagement für die Transformation nutzen

Fehler und Probleme lösen wir mit klaren Verantwortlichkeiten. Seit Jahren haben wir ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement.Wir nutzen unsere Verantwortlichkeiten und Prozesse in den Qualitätsmanagementstrukturen für die Weiterentwicklung der Lehre, gerade auch in der Krise.

    • Netzwerk nutzen

Wir nutzen unser Netzwerk zu Partnern in der FAU und außerhalb der FAU, um die angestoßenen Prozesse zu verwirklichen.